Presseschau vom 19. September 2013

JPMorgan Chase Tower, 270 Park Avenue, New York City © official-ly cool by commons.wikimedia.org
700-Millionen-Strafe für JP Morgan

JP Morgan kauft sich im Milliardenskandal um den "Wal von London" frei, heißt es auf SPIEGEL ONLINE. Die US-Großbank stehe Agenturberichten zufolge kurz vor einer Einigung mit den Behörden. Eine Zahlung von etwa 700 Millionen Dollar werde angestrebt. Die Aufsichtsbehörden werfen dem Geldhaus mangelnde Risikokontrolle vor. Die US-Bank investiert nun vier Milliarden Dollar in die Risikokontrolle. 15 000 Mitarbeiter sollen künftig um die Verbesserung der Compliance kümmern, so HANDELSBALTT ONLINE. 

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International
© Danone
Bestechungsvorwürfe gegen Danone in China

Der französische Nahrungsmittelriese Danone hat mit Bestechungsvorwürfen eines chinesischen TV-Senders zu kämpfen, heißt es auf HANDELSBLATT ONLINE. Der Sender China Central Television (CCTV) berichtete am Montag, das Unternehmen habe in einem städtischen Krankenhaus der Stadt Tianjin Ärzte bezahlt, damit diese sich für seine Produkte starkmachen.

Gesetze & Urteile
Lupo / pixelio.de
Schlappe für Villeroy & Boch

Im Streit um eine EU-Kartellstrafe haben Villeroy & Boch und andere deutsche Sanitärausstatter laut FAZ ONLINE eine juristische Schlappe erlitten. Das EU-Gericht bestätigte am Montag die Geldbußen, die die EU-Kommission 2010 gegen die Firmen wegen verbotener Preisabsprachen verhängt hatte. Villeroy & Boch muss nach wie vor mit 71,5 Millionen Euro die höchste Strafe zahlen.

Hintergrund
Peter Smola / pixelio.de
Frauen und Korruption

Frauen missbilligen politische Korruption eher als Männer und verhalten sich selbst auch nicht so oft korrupt, so das Ergebnis einer Studie der Rice University. Allerdings gilt das offenbar nur in korruptionsfeindlichen Systemen wie den meisten Demokratien. Das schreibt NEWS.AT. 

Hintergrund
Robert Müller / pixelio.de
„Zehn E-Mail-Todsünden, die Sie kennen sollten“

Die größten Fehler beim Einsatz von Emails und was man seinen Kollegen lieber nicht schreiben sollte, hat HANDELSBALTT ONLINE zusammengestellt. Im schlimmsten Fall kommt es zur Kündigung.

Hintergrund
Tim Reckmann / pixelio.de
Cyberkriminalität: tiefer hängen

Wirtschaftskriminalität ist im IT-Zeitalter die viel größere Herausforderung als Cybercrime, sagt der auf Wirtschaftsdelikte spezialisierte Firmenberater Andrea Galli auf FUTUREZONE.AT. 

Hintergrund
Rolf Handke / pixelio.de
Der Whistleblower geht an Unis um

Das Ansehen der Hochschulen schwindet, seit immer mehr Fälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens öffentlich werden. Laut FOCUS ONLINE scheinen den Unis die Informanten aus den eigenen Reihen mindestens genau so viel Sorgen zu bereiten wie die schwarzen Schafe selbst. 

Hintergrund
Maret Hosemann / pixelio.de
„Compliance nicht mehr maßgeblich“

Viele Technologie-, Medien- und Telekommunikationsunternehmen überschätzen ihr derzeitiges Sicherheitsniveau in Bezug auf IT-Sicherheit. Im Vergleich zum Vorjahr hätten sie die Prioritäten der Sicherheitsverantwortlichen verändert: Anstelle der Compliance tritt nun die Entwicklung einer Sicherheitsstrategie und einer Roadmap. So das Ergebnis der von Deloitte veröffentlichte Studie "2013 TMT Global Security Study“, schreibt RISK NET.