Presseschau vom 25. September 2013

Paul-Georg Meister / pixelio.de
Razzia und Verhaftung bei Wölbern Invest

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat laut SPIEGEL ONLINE die Geschäftsräume des Fondsemissionshauses Wölbern Invest durchsucht, Firmenchef Heinrich Maria Schulte wurde wegen Fluchtgefahr verhaftet. Er soll 137 Millionen Euro unrechtmäßig abgezweigt haben. Den Zugriff der Ermittler hätten Anleger schon lange herbeigesehnt, wird an anderer Stelle berichtet. 

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Unternehmen
Siemens München Perlach © Rufus46 by commons.wikimedia.org
Siemens droht Lizenzverlust in São Paulo

Siemens könnte die Genehmigung verlieren, mit dem Bundesstaat São Paulo Geschäfte zu machen. Hintergrund ist die Selbst-Anzeige des Unternehmens wegen Preisabsprachen beim U-Bahn-Bau in der Metropole São Paulo.

Unternehmen
Peter von Bechen / pixelio.de
Staatsanwälte ermitteln bei Aldi Süd wegen Misshandlungen

Nach den Misshandlungen von Auszubildenden ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft bei Aldi Süd. Der Lebensmitteldiscounter habe mit den Verantwortlichen bereits Aufhebungsverträge ausgehandelt - und zahlt ihnen Abfindungen, so SPIEGEL ONLINE. 

Politik
lillysmum / pixelio.de
Bundesweites Unternehmensstrafrecht in Planung

Um Wirtschaftskriminalität effektiver bekämpfen zu können, wagt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen den Vorstoß für die Schaffung eines bundesweiten Unternehmensstrafrechts, heißt es auf STRAFAKTE.DE. Den Gesetzesentwurf habe das rot-grüne Landeskabinett in Düsseldorf bereits beschlossen und es soll am 14. November 2013 bei der Justizministerkonferenz in Berlin vorgestellt werden.

Gesetze & Urteile
Lupo / pixelio.de
920 Millionen Dollar Strafe gegen J.P.Morgan

Der Skandal um einen 6,2 Milliarden Dollar hohen Spekulationsverlust hat für J.P.Morgan nun ein teures Nachspiel, das MANAGER MAGAZIN ONLINE. Weil die Bank ihre Pflichten verletzte, muss sie rund 920 Millionen Dollar (680 Millionen Euro) Strafe zahlen.

Hintergrund
Thorben Wengert / pixelio.de
Studie zu Social Compliance Management

UNternehmen in Deutschland müssen sich mit schlechten Arbeitsbedingungen in ihren Lieferketten auseinandersetzen. Damit werde Social Compliance Management zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor. Das ist eines der Resultate der Studie „Wettbewerbsfaktor Social Compliance Management“, von der CSR-Strategieberatung Systain, wie MASCHINEN MARKT berichtet.