Presseschau vom 02. Oktober 2013

Heike Berse / pixelio.de
„Schummeln macht glücklich“

In einer Reihe von Studien haben Wissenschaftler der Universität von Washington herausgefunden, dass Betrug die Stimmung hebt. Dieser Zusammenhang gelte aber nur unter einer wichtigen Voraussetzung. Dieses „Betrugs-Hochgefühl“ tritt demnach nur in Kontexten auf, bei denen es keine offensichtlichen Leidtragenden des Betrugs gibt, berichtet HAVARD BUSINESS MANAGER. 

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Unternehmen
Corporate Headquarter of ThyssenKrupp © Tuxyso by commons.wikimedia.org
„Mauschelei und Weggucken werden konsequent bestraft“

Die WAZ fragt, was Essener Unternehmen tun, um Vetternwirtschaft, Korruption und anderen Spielarten der „Landschaftspflege“ Einhalt zu gebieten. Das sperrige Schlüsselwort laute in diesem Zusammenhang „Compliance“ - das sei Englisch und heiße soviel wie: Einhaltung von Verhaltensregeln.

Unternehmen
Arno Bachert / pixelio.de
Bundesweite Razzia bei Autozulieferern

Das Bundeskartellamt hat Büros von sechs Autozulieferern durchsucht. Die Wettbewerbshüter gehen dem Verdacht nach, dass die Unternehmen im Bereich Kofferraumauskleidung zumindest seit 2002 Preise abgesprochen und Kunden unter sich aufgeteilt haben, teilte das Kartellamt am Mittwoch mit.

International
manwalk / pixelio.de
Barilla-Chef schmäht Schwule und erntet Shitstorm

Guido Barilla, der Chef des gleichnamigen Pasta-Konzerns hat in einem Interview Homosexuellen geraten, andere Nudeln als die aus seinem Hause zu kaufen. Denn Barilla setze auf die klassische Familie. Nach einem weltweiten Shitstorm musste sich der Firmenpatriarch entschuldigen. Das berichtet MANAGER MAGAZIN ONLINE.

International
Didi01 / pixelio.de
Gesetzesvorlage: Knast für Pleitebanker

Die britische Regierung hat laut SPIEGEL ONLINE eine Gesetzesvorlage veröffentlicht, wonach den Verantwortlichen nach einer Banken-Pleite mehrere Jahre Haft drohen. Das soll Spitzenmanager stärker zur Verantwortung ziehen und vor Fehlverhalten abschrecken.

International
Bernd Kasper / pixelio.de
Geschäftsbericht der Vatikanbank veröffentlicht

Nach Skandalen und Gerüchten über schwarze Konten, Geldwäsche und Korruption veröffentlicht die Vatikanbank erstmals eine Jahresbilanz. Das Institut wolle damit Verschwörungstheorien aus der Welt schaffen - doch es gehe um mehr als Moral und Ethik, so die SUEDDEUTSCHE ONLINE.

International
JPMorgan Chase Tower, 270 Park Avenue, New York City © official-ly cool by commons.wikimedia.org
Whistleblower(in) bei JPMorgan?

Das US-Justizministerium stützt sich dem MANAGER MAGAZIN ONLINE zufolge bei den Ermittlungen gegen JPMorgan wegen mutmaßlichem Anlagebetrug mit Hypothekenpapieren auf einen Informanten innerhalb der Bank. Eine Bankerin arbeite mit den Behörden zusammen und stünde wohl auch als Zeugin zur Verfügung.

Hintergrund
Christian Evertsbusch / pixelio.de
Gekaufte Firmenberichterstattung

Die eigene Firma, das eigene Produkt in die Presse zu kriegen, ist oft ein schmutziges Geschäft, heißt es auf HANDELSBLATT ONLINE. Aber Korruption ist das nur, wenn Amtsträger beeinflusst werden. Gegen diese Einschränkung regt sich Widerstand.

Hintergrund
Jerzy Sawluk / pixelio.de
„Wie ergeht es dem Whistleblower im Gammelfleisch-Skandal?“

Der Whistleblower Miroslaw Strecker hat den Gammelfleischskandal aufgedeckt – und es erging ihm wie vielen: Er wurde gemobbt, gekündigt, gejagt. Ein Portrait in der BADISCHEN ZEITUNG ONLINE.

Hintergrund
Transparency International rügt Promotionspraxis in Deutschland

Transparency International kritisiert Deutschland für Betrugsfälle bei Promotionen. Laut dem „Globalen Korruptionsbericht 2013“ sei das Bildungswesen wenig korruptionsanfällig, doch gebe es einen Schwachpunkt bei der Vergabe von Doktortiteln, schreibt TAGESSPIEGEL ONLINE.