Aktien

Presseschau vom 08. Januar 2014

birgitH / pixelio.de
JP Morgan zahlt 1,7 Milliarden Dollar Entschädigung

Die Opfer des Milliardenbetrügers Bernard Madoff können auf eine Entschädigung hoffen. Seine Hausbank JP Morgan Chase wird zur Vermeidung langer Gerichtsverfahren 1,7 Milliarden Dollar (rund 1,25 Milliarden Euro) an die Behörden zahlen. Ein Großteil davon soll an die Opfer des Betruges weitergegeben werden. Zudem muss die Bank wohl ihre Geldwäscheregeln verschärfen, schreibt das HANDELSBLATT.

HANDELSBLATT

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Politik
Bundestag
Uwe Schlick / pixelio.de
Sperrzeiten für Politiker?

In der Debatte um den möglichen Wechsel des ehemaligen Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) in den Vorstand der Deutschen Bahn werden immer mehr Forderungen nach strengeren Regeln für solche Fälle laut. Auch von Seiten der Union kommen nun entsprechende Vorstöße, wie ZEIT ONLINE berichtet.

Unternehmen
Bonus
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Banken wollen Bonusdeckelung umgehen

In Europa gilt seit dem Jahreswechsel ein gesetzlicher Bonusdeckel, der allzu ausufernde variable Prämien in der Finanzbranche eindämmen soll. Die Geldhäuser würden jedoch schon an neuen Zulagen arbeiten, die die Regelungen umgehen, heißt es in der FAZ.

Gesetze & Urteile
USA
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US-Recht gefährdet profitable Großunternehmen

Für UBS-Chef Peter Kurer werden Banken und andere superprofitable Unternehmen wie Ölgesellschaften und Pharmariesen in us-amerikanischen Prozessen exemplarisch hoch bestraft. Amerika stutze so global tätige Gesellschaften zurecht und schütze seinen eigenen Markt, erläutert Kurer im Interview auf ZEIT ONLINE.

Unternehmen
Leopard
Mario Büttner / pixelio.de
Korruptionsverdacht gegen deutsche Rüstungsunternehmen

Der Verdacht gegenüber deutschen Rüstungsunternehmen, an mutmaßlichen Korruptionen in Griechenland beteiligt zu sein, scheint sich zu erhärten. So sollen der griechischen Staatsanwaltschaft Namen von sechs Geschäftsleuten vorliegen, die entsprechend an Amtsträger herangetreten sind oder Kenntnis der Vorgänge gehabt haben sollen. Betroffen sind Medienberichten zufolge Altas, Rheinmetall und Wegmann.

Unternehmen
Geld
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Zinstricks könnten Banken Milliarden kosten

Die Ermittlungen der EU zur Aufarbeitung der Manipulationen an Referenzzinssätzen wie dem Libor könnten noch in diesem Jahr eingestellt werden. Gute Nachrichten für die betroffenen Geldhäuser sind das nicht unbedingt. Wie SUEDDEUTSCHE.DE unter Berufung auf die FINANCIAL TIMES berichtet, könnten Strafen von rund 800 Millionen Euro pro Bank drohen.

Unternehmen
Deutsche Bank
Michael Ottersbach / pixelio.de
Bafin erhöht Druck auf Deutsche Bank

Für die Finanzaufsicht Bafin geschieht die Aufarbeitung des Zinsskandals bei der Deutschen Bank zu schleppend. Die Bafin wolle, dass „einige Manager der Deutschen Bank Verantwortung übernehmen“, heißt es auf HANDELSBLATT.DE.

Gesetze & Urteile
Klage
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Hedgefonds wegen „Unverständlichkeit“ verklagt

Auf 20 Millionen Pfund Schadensersatz hat ein Medienunternehmer den Hedgefonds GLG in London verklagt. Der Vorwurf: Mit Ausnahme von Experten sei das Produkt „unverständlich“ und „schleierhaft“. Investiert hatte der Anleger rund 50 Millionen Pfund, wie im MANAGER MAGAZIN zu lesen ist.

Hintergrund
Elbphilharmonie
Marlies Schwarzin / pixelio.de
Die Dirigenten des Elbphilharmonie-Desasters

Auf der Baustelle der Hamburger Elbphilharmonie herrschten teils chaotische Zustände, schreibt SPIEGEL ONLINE und nimmt damit Bezug auf den vertraulichen zweiten Entwurf des Abschlussberichtes des Untersuchungsausschusses. Der Bericht benennt auch klar die Schuldigen. Eine Übersicht der Pannen, Versäumnisse und Unfähigkeiten der Verantwortlichen.